Klang und Geräusche spielen in unserem Leben eine tragende Rolle. Aspekte wie Gesundheit, Lernen, Arbeit, Schlaf, ja sogar soziale Kontakte werden hiervon beeinflusst.

Tatsächlich ist unser Gehörsinn differenzierter entwickelt als unser Sehsinn. Wir sehen lediglich, was sich direkt vor uns befindet. Geräusche jedoch nehmen wir von allen Seiten und Entfernungen wahr.

MXA_Brochure_parallel_lines.jpg

Geräusche beeinflussen uns auf unterschiedliche Art und Weise:

KÖRPERLICH. Plötzliche, laute Geräusche setzen chemische Prozesse in unserem Gehirn in Gang, die uns auf Spontanreaktionen wie Flucht oder gar Kampf vorbereiten. Ruhige Sounds hingegen wie Wellenbrandungen oder Regen wirken beruhigend auf uns.

PSYCHOLOGISCH. Wir können 1,6 Unterhaltungen auf einmal wahrnehmen. Diese Fähigkeit wird jedoch stark von anderen Umgebungsgeräuschen beeinflusst (besonders von Gesprächen anderer).

KOGNITIV. Wir können 1,6 Unterhaltungen auf einmal wahrnehmen. Diese Fähigkeit wird jedoch stark von anderen Umgebungsgeräuschen beeinflusst (besonders von Gesprächen anderer).

VERHALTEN. Die Klangkulisse kann unser Kaufverhalten steuern. Aufdringliche oder unpassende Hintergrundmusik im stationären Handel kann mögliche Verkäufe um bis zu 28 % reduzieren.

Im täglichen Leben spielt es keine große Rolle, ob unsere Arbeit Kommunikation, Zusammenarbeit oder ein hohes Maß an Konzentration erfordert; die Geräuschkulisse in Unternehmen wirkt sich oftmals kontraproduktiv auf unsere Fähigkeit zu denken und zu kommunizieren aus, anstatt sie zu verbessern. Wir haben es hier mit zwei Arten von Geräuschen zu tun: Signale (Sprache oder andere Klänge, die wir hören möchten) und Störgeräusche (andere Kollegen, die sich unterhalten, klingelnde Telefone, typische Bürogeräusche, die wir nicht hören möchten).


The solution is to design soundscapes that work for us instead of against us, based on four building blocks:

RAUMAKUSTIK:

Raum und Raumausstattung sollten auch weiche, absorbierende Oberflächen beinhalten um (Schall-) Reflektionen zu vermindern.

DIE RICHTIGE BESCHALLUNG:

Raum und Raumausstattung sollten auch weiche, absorbierende Oberflächen beinhalten um (Schall-) Reflektionen zu vermindern.

MINIMALE STÖRGERÄUSCHE:

Die Lautstärke für Hintergrundgeräusche am Arbeitsplatz sollte bei 45 bis 55 dB SPL liegen. Ist es wiederum zu leise, können schon einfache Gespräche ablenkend oder störend wirken.

PASSENDER INHALT:

Egal, welcher Sound der Umgebung hinzugefügt wird, er sollte stets zum Wohlbefinden der Mitarbeiter beitragen und ihre Effektivität steigern.


Während die meisten modernen Kommunikationsplattformen darauf ausgelegt sind, Texte, Bilder und Videos zu teilen, ist unsere Stimme das wichtigste Werkzeug, das wir haben. Die menschliche Stimme ist in der Lage, Informationen effizient und direkt zu ermitteln. Um ein ansprechendes Video zu drehen, sind Experten erforderlich, die über die notwendigen technischen Fähigkeiten verfügen.

Julian Treasure Chairman of The Sound Agency, author of Sound Business and five-time TED.com speaker on sound